Historischer Abriss zur Trinkwasserversorgung der Lausitz, insbesondere unter den Bedingungen des Bergbaus in den vergangenen 100 Jahren

Quelle: Erläuterungen zum Projekt der Wasserversorgung des Niederlausitzer Industriebezirks, 1909

Gehörten in den prosperierenden deutschen Großstädten zu Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zentrale Trinkwasserversorgungs-systeme (aus hygienischen Gründen) bereits zur Normalität, schöpfte der Lausitzer sein Trinkwasser einfach mit Eimern aus selbst geschachteten Brunnen aus dem hoch anstehenden Grundwasser. Und das wäre noch lange so geblieben, hätte nicht der Braunkohlenbergbau das Grundwasser in unerreichbare Tiefen abgesenkt. Erstaunlich, dass sich bereits Bergbaudirektoren um 1906/07 Gedanken machten, wie ihre Beschäftigten mit gutem Trinkwasser versorgt werden können. Mit einem kleinen historischen Rückblick sollen, auch mit lustigen Begebenheiten flankiert, diese Entwicklungen bis in die heutige Zeit dem Zuhörer nähergebracht werden. Dies erklärt so manche Besonderheit hier im Lausitzer Revier.

 

 

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